Ernes Erko Kalac und Walter Schneeloch – zwei, die den Sport lieben und leben

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Integrationsbotschafter des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) Ernes Erko Kalac und der Präsident des Landessportbundes Nordrhein – Westfalen (NRW) vor dem Gebäude des Landessportbundes

 

Duisburg – nach kurzer Besichtigung des beeindruckenden Sportgeländes des Landessportbundes Nordrhein – Westfalen (NRW), nimmt  sich der Präsident des Landessportbundes Walter Schneeloch Zeit und empfängt den Integrationsboschafter des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) Ernes Erko Kalac.

 

Bei diesem kurzen Besuch von Ernes Erko Kalac bei Walter Schneeloch, haben beide die Gelegenheit, sich über ihre Arbeit als Sportler und Sportfunktionäre auszutauschen. Schnell wird klar, dass hier zwei Menschen zusammentreffen, die sich nicht zu schade sind über den Tellerrand zu schauen, um den Sport konstruktiv voranzubringen, in einem ständig sich verändernden gesellschaftlichen Umfeld.

 

Kalac ist begeistert als er hört, dass die neu gewählte Landesregierung Nordrhein-Westfalens 3 Millionen Euro mehr für den Landessportbund NRW zur Verfügung stellt. Stolz beteuert Schneeloch, „Von dem zusätzlichen Budget liegt es mir am Herzen, dass nichts in der Verwaltung hängen bleibt, sondern alles den Vereinen vor Ort zu Gute kommt. Die Vereine – unsere Mitglieder müssen wir in ihrer kommunalen Breite unterstützen und ihnen beratend zur Seite stehen, wenn es gilt den demographischen Wandel innerhalb der Gesellschaft zu stemmen. Daher haben wir von diesem Geld Stellen geschaffen für Experten, die sich der Vereinsberatung und –förderung vor Ort annehmen.“

 

In NRW hat man schon lange erkannt, dass man nur mit qualitativen Breitensportangeboten eine gesunde Basis für den Spitzensport schafft.

 

Zudem stellt Schneeloch und Martin Wonik, Referatsleiter Stab Politik/Vorstandsassistenz des Landessportbundes NRW, Kalac das Programm „Sport bewegt NRW“ vor. Die Schwerpunkte liegen hierbei auf den Bereichen: NRW bewegt seine Kinder, Bewegt und gesund bleiben in NRW, Bewegt älter werden in NRW, Spitzensport fördern in NRW. „Mit diesem nachhaltigen Programm möchten wir dem demographischen Wandel in NRW gerecht werden, indem wir vor allem auf die präventive Gesundheitsvorsorge durch eine aktive Sportausübung hinweisen. Unser Ziel ist es jeder Generation flächendeckend ein entsprechendes Angebot anzubieten. Wichtig bei der Initiative „Spitzensportfördern in NRW“, dass keine Sportart zu kurz kommt und dass unsere Talente effektiv an die Spitze gebracht werden.“, so Schneeloch. Besonders beeindruckend, die Worte von einem Man zu hören, der neben der Leichtathletik doch seine größten sportlichen Erfolge, sowohl als aktiver Sportler als auch als Trainer im Fußball aufzuzeigen hat. Die Offenheit gegenüber anderen Sportarten nutzt Klac zugleich und berichtet Schneeloch und Wonik von seiner Arbeit als Integrationsbotschafter des DOSB und Sportpädagoge. Schneeloch und Wonik sind sehr interessiert, was das sportwissenschaftliche Konzept Kalacs „Integration durch Sport“ anbelangt. Kalac, der nicht nur an der Universität Heidelberg doziert, sondern seit Jahren auch „Integrations- und Gewaltpräventionskurse als Wahlpflichtunterricht an zahlreichen Schulen leitet und dafür bereits mehrfach ausgezeichnet wurde.

 

Kalac betonte, wie wichtig die Sportart Kickboxen vor allem bei der Integrationsarbeit und der Gewaltprävention sei. Schneeloch zeigt sich positiv überrascht welches Potenzial die Sportart biete und erkundigt sich interessiert. Kalac informiert, dass Kickboxen unter dem Dachverband „Bundesfachverband für Kickboxen und Musikformen“ sich vor allem als Gesundheitssport- und Breitensport auszeichnet. Knapp die Hälfte der Mitglieder des Bundesfachverbandes sind Frauen. Durch das gemischte Training, können Berührungsängste zwischen Männern und Frauen innerhalb des Sports abgebaut werden. Auch hat der Bundesfachverband für Kickboxen und Musikformen von ausgewählten Mitgliedern ein sportwissenschaftliches Programm von 2002 bis 2005 entwickeln lassen, um gezielt gewaltpräventiv in der Zielgruppe Kinder und Jugendliche arbeiten zu können.

 

 

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